Nach dem Bezahlen siehst du bei SofortFax den Live-Status deines Faxes. Die häufigste Frage danach: Wie lange dauert das jetzt? Die ehrliche Antwort hängt vor allem von einer Zahl ab, nämlich der Seitenzahl. Dazu kommen der Verbindungsaufbau und die Frage, ob beim Empfänger gerade jemand anderes faxt.

Kurz gesagt: Rechne mit etwa einer Minute pro Seite plus ein bis zwei Minuten für den Verbindungsaufbau. Ein kurzes Schreiben ist nach 2 bis 5 Minuten da, ein Schriftsatz mit 40 Seiten braucht eher 30 bis 45 Minuten. Ist die Leitung besetzt, kommt die Wartezeit bis zum nächsten Versuch noch dazu.

Warum jede Seite Zeit braucht

Ein Fax wird nicht als Datei verschickt, sondern Seite für Seite als Bild über eine Telefonverbindung übertragen. Bevor die erste Seite läuft, handeln die beiden Gegenstellen aus, mit welcher Geschwindigkeit und Auflösung sie arbeiten. Das dauert meist 20 bis 60 Sekunden. Danach geht eine Seite mit normalem Text in etwa 30 bis 60 Sekunden durch.

Online-Fax ändert an diesem Prinzip nichts. Der Unterschied ist nur, dass du nicht neben dem Gerät stehen musst: Die Übertragung läuft im Hintergrund weiter, auch wenn du das Fenster schließt, und am Ende bekommst du den Sendebericht per E-Mail.

Sendedauer nach Seitenzahl

Die folgenden Werte sind Erfahrungswerte für normale Textseiten bei freier Leitung. Sie enthalten den Verbindungsaufbau, aber keine Wartezeit für eine besetzte Leitung.

SeitenTypische DauerBeispiel
1–5etwa 2–5 MinutenKündigung, Widerspruch, kurzes Anschreiben
6–20etwa 5–15 MinutenAntrag mit Anlagen, Arztbericht
21–50etwa 15–40 MinutenSchriftsatz mit Anlagen, Steuerunterlagen
über 50etwa 1 Minute pro Seiteumfangreiche Akten, Vertragswerke

Eine Tabelle oder ein eingescanntes Dokument mit grauem Hintergrund braucht länger als eine weiße Seite mit Text, weil mehr Bildpunkte übertragen werden müssen. Fotos und dunkle Scans sind die langsamsten Seiten überhaupt. Wenn du kannst, exportiere Dokumente direkt als PDF statt sie einzuscannen. Mehr dazu steht im Artikel PDF als Fax senden.

Was passiert, wenn die Leitung besetzt ist

Viele Behörden, Gerichte und Praxen haben nur eine Faxleitung. Solange dort ein anderes Fax ankommt, ist die Nummer besetzt. Das ist kein Fehler an deinem Dokument und auch keiner beim Faxdienst, sondern einfach eine belegte Leitung.

SofortFax versucht es in diesem Fall nach einigen Minuten automatisch noch einmal. Du siehst das im Live-Status als Hinweis, dass die Leitung besetzt war und ein neuer Versuch geplant ist. Du musst dafür nichts tun und auch nicht neu bezahlen. Bei einem großen Dokument heißt das allerdings: Zur eigentlichen Sendedauer kommt die Wartezeit bis zum nächsten Versuch dazu. Ein Fax mit 40 Seiten, das beim ersten Versuch auf eine besetzte Leitung trifft, kann deshalb gut eine Stunde brauchen, bis der Sendebericht da ist.

Geht das Fax auch nach den Wiederholungen nicht durch, bekommst du Bescheid und der Betrag wird erstattet. Was hinter einer Fehlermeldung stecken kann, steht ausführlich unter Fax nicht angekommen.

Mehrere Faxe an dieselbe Nummer

Dieser Fall ist weniger bekannt, kommt aber regelmäßig vor. Du schickst ein großes Fax an ein Gericht und kurz danach ein zweites Fax mit Nachträgen an dieselbe Nummer. Das erste Fax läuft noch, die Leitung des Empfängers ist also belegt, und zwar von dir selbst. Das zweite Fax bekommt deshalb ein Besetztzeichen.

Je nachdem, wie lange das erste Fax noch braucht, kann sich das bei jedem neuen Versuch wiederholen. Im ungünstigsten Fall geht das zweite Fax gar nicht durch, obwohl mit Nummer und Dokument alles in Ordnung ist.

So vermeidest du das:

Wie du die Dauer selbst abschätzt

Für eine grobe Rechnung reicht eine einfache Faustregel: Seitenzahl in Minuten plus zwei Minuten. Für 12 Seiten wären das also etwa 14 Minuten. Bei vielen Scans oder Tabellen nimmst du lieber das Anderthalbfache. Ist die Leitung besetzt, kommen je Wiederholung noch einige Minuten Wartezeit dazu.

Auf der Statusseite nach dem Bezahlen zeigt SofortFax eine Schätzung, die sich nach der Seitenzahl deines Dokuments richtet. Das ist ein Richtwert. Maßgeblich ist am Ende der Sendebericht.

Wann ist das Fax angekommen?

Ein Fax gilt als zugegangen, wenn es vollständig beim Empfängergerät angekommen ist, nicht erst, wenn jemand es ausdruckt oder liest. Der Sendebericht mit Uhrzeit und Seitenzahl ist dein Nachweis dafür. Bewahre ihn bei wichtigen Schreiben auf. Was du tun kannst, wenn der Bericht positiv ist, der Empfänger aber trotzdem nichts gefunden hat, steht unter Sendebericht OK, trotzdem nicht angekommen.

Gute Zeiten zum Faxen

Behördenfaxe sind vormittags am stärksten ausgelastet, vor allem montags und an Tagen vor einem Fristende. Abends und am Wochenende ist die Leitung fast immer frei. Wenn dein Fax nicht eilt, kannst du es auch zeitversetzt planen, dann geht es zu einer ruhigeren Uhrzeit raus. Eine Übersicht gibt es im Artikel Fax-Stoßzeiten.

Fax online senden

PDF hochladen, Faxnummer eingeben, bezahlen. Den Status siehst du live, den Sendebericht bekommst du per E-Mail.

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Fazit

Ein Fax braucht ungefähr eine Minute pro Seite plus etwas Zeit für den Verbindungsaufbau. Kurze Schreiben sind nach wenigen Minuten da, große Dokumente brauchen eine halbe Stunde oder länger. Eine besetzte Leitung verlängert das um die Wartezeit bis zum nächsten Versuch, den SofortFax automatisch startet. Und wenn du mehrere Faxe an dieselbe Nummer schickst, warte mit dem zweiten, bis das erste zugestellt ist. Sonst blockierst du dir die Leitung selbst.

Allgemeine Werte zur Übertragung pro Seite und zu Faxmodi findest du außerdem unter Wie lange dauert ein Fax? Übertragungszeiten erklärt.