BAföG-Unterlagen können Sie per Fax an das Amt für Ausbildungsförderung beim Studierendenwerk oder bei der Stadt senden. Mit SofortFax geht das ohne Faxgerät vom Handy oder Laptop. Ein Fax bis 5 Seiten kostet 2,49 €, bis 20 Seiten 3,49 €. Ein Sendebericht mit Datum und Uhrzeit kommt per E-Mail.
Kurz zusammengefasst: BAföG gibt es ab dem Monat, in dem der Antrag eingeht. Fehlen noch Nachweise, sichert ein formloser Antrag den Monat. Nachreichen können Sie per Fax, das geht schneller als die Post und ist ohne Gerät möglich.
Warum der Antragsmonat zählt
BAföG wird frühestens ab dem Monat gezahlt, in dem der Antrag beim Amt eingegangen ist. Viele beantragen heute online über BAföG Digital. Wer am Monatsende noch nicht alles zusammen hat, kann einen formlosen Antrag stellen und die Formblätter nachreichen. Wie das Amt einen formlosen Antrag annimmt, steht auf seiner Webseite.
Wichtig: Klären Sie bei Ihrem Amt, ob es Faxe für den formlosen Antrag annimmt. Für Nachweise ist das in der Regel kein Problem. Ein Fax am letzten Tag des Monats zählt noch für diesen Monat, ein Brief, der erst am 2. ankommt, nicht mehr. Der Sendebericht zeigt Datum und Uhrzeit. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.
Was das BAföG-Amt oft nachfordert
- Einkommensnachweise der Eltern, meist der Steuerbescheid des vorletzten Jahres
- Immatrikulations- oder Schulbescheinigung
- Formblatt 5 (Leistungsnachweis) ab dem 5. Fachsemester
- Mietvertrag, wenn Sie nicht bei den Eltern wohnen
- Kontoauszüge zum Vermögen, wenn angefordert
Schreiben Sie Ihre Förderungsnummer oder Ihr Aktenzeichen auf jede Seite oder auf ein Deckblatt. So wird die Sendung schneller zugeordnet.
So faxen Sie die Unterlagen mit SofortFax
- Unterlagen scannen oder fotografieren: Am Handy mit der Scan-Funktion (iPhone: Notizen oder Dateien, Android: Google Drive), sonst als PDF speichern.
- Auf sofortfax.de hochladen: Mehrere Dateien für dieselbe Nummer werden automatisch zu einem Fax zusammengefügt. PDF, JPG und PNG lassen sich mischen.
- Faxnummer eingeben: Die Nummer steht im Schreiben der Stelle oder auf ihrer Webseite. Mit Vorwahl, ohne Leerzeichen.
- Bezahlen: Einmalig per Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay. Kein Konto, kein Abo.
- Sendebericht ablegen: Er kommt per E-Mail mit Datum, Uhrzeit, Zielnummer und Bild der ersten Seite.
Bis 5 Seiten kostet ein Fax 2,49 €, bis 20 Seiten 3,49 € und bis 40 Seiten 4,99 €. Abgerechnet wird nach der Gesamtseitenzahl, nicht pro Datei. Kommt ein Fax nicht an, wird automatisch erstattet. Mehr zu langen Sendungen im Artikel Mehrseitige Dokumente faxen.
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Die Eltern schicken selbst
Oft liegen die Einkommensnachweise bei den Eltern. Die können sie genauso per SofortFax senden, auch vom Handy und ohne Konto. Wichtig ist nur Ihr Name und Ihre Förderungsnummer auf dem Deckblatt.
Häufige Fragen zu BAföG per Fax
Nimmt das BAföG-Amt Faxe an?
Die meisten Ämter für Ausbildungsförderung haben eine Faxnummer, sie steht im Schreiben oder auf der Webseite. Ob ein formloser Antrag per Fax reicht, klären Sie am besten direkt mit dem Amt.
Ab wann bekomme ich BAföG?
Frühestens ab dem Monat, in dem der Antrag beim Amt eingegangen ist. Rückwirkend für frühere Monate gibt es kein BAföG.
Können meine Eltern ihre Nachweise selbst faxen?
Ja. Mit SofortFax geht das vom Handy oder PC ohne Konto. Auf das Deckblatt gehören Ihr Name und Ihre Förderungsnummer.
Was kostet ein Fax ans BAföG-Amt?
Bis 5 Seiten 2,49 €, bis 20 Seiten 3,49 € und bis 40 Seiten 4,99 €. Es gibt kein Abo.
Fazit
Beim BAföG kommt es auf den Eingangsmonat an, und Nachforderungen kommen fast immer. Per Fax sind Formblätter und Nachweise am selben Tag beim Amt. SofortFax ist dafür ein unkomplizierter Weg, online zu faxen: ohne Faxgerät, ohne Registrierung, mit Sendebericht.