Ich höre diesen Satz regelmäßig: "Fax? Das gibt es doch noch?" Meistens folgt ein Lächeln. Und dann folgt eine Erklärung, warum derjenige gerade wegen genau dieser vermeintlich veralteten Technologie nach mir gesucht hat – weil das Finanzamt nur per Fax erreichbar ist. Weil der Anwalt eine Fristsache faxen muss. Weil das Krankenhaus auf Faxbetrieb besteht.

Das Fax lebt. Und das hat handfeste Gründe, die mit Nostalgie oder technischer Rückständigkeit nichts zu tun haben.

77 %
der deutschen Unternehmen nutzen das Fax noch regelmäßig (Bitkom)
43 %
nennen Sicherheit als Hauptgrund – sicherer als Post oder E-Mail

Das Fax ist nicht tot – es hat eine andere Aufgabe bekommen

Das Fax hat den Büroalltag weitgehend verlassen. Niemand faxiert mehr interne Memos oder Bestellungen. Das war der Teil, den E-Mail und digitale Tools ersetzt haben – zu Recht.

Was geblieben ist, sind die Situationen, in denen es auf Rechtssicherheit, Nachweisbarkeit und Verlässlichkeit ankommt. Einsprüche gegen Steuerbescheide, Widersprüche bei Krankenkassen, fristgebundene Schreiben an Behörden, Korrespondenz mit Gerichten. Das sind genau die Kontexte, in denen E-Mail bis heute nicht gleich behandelt wird – und das Fax seinen rechtlichen Status behalten hat.

Was der Bitkom-Bericht zeigt Eine umfangreiche Erhebung des Digitalverbands Bitkom belegt: 77 % der deutschen Unternehmen nutzen das Fax noch – nicht aus Gewohnheit, sondern weil Behörden, Gerichte und Geschäftspartner es verlangen. Besonders in Branchen wie Gesundheit, Recht und öffentlicher Verwaltung liegt der Anteil noch deutlich höher.

Warum Behörden das Fax nicht aufgeben werden – noch nicht

Wer einmal versucht hat, einem deutschen Finanzamt eine wichtige Unterlage per E-Mail zu schicken, kennt das Problem: Es gibt keine allgemein zugängliche, sichere E-Mail-Adresse. Manche Ämter haben eine – die funktioniert aber nur mit einer qualifizierten elektronischen Signatur, für die man einen Chipkartenleser und eine bestimmte Software braucht.

Das Fax dagegen ist für jeden zugänglich. Keine Registrierung, keine Software, kein Zertifikat. Einfach Nummer eingeben und senden. Das ist der Grund, warum Finanzämter, Sozialversicherungsträger, Gerichte und kommunale Ämter weiterhin Faxnummern ausweisen – weil sie sonst vielen Bürgern den Zugang verwehren würden.

Wo das Fax 2026 unverzichtbar ist

Der Sendebericht: Warum das wichtiger ist, als es klingt

Das Unterschätzendste am Fax ist nicht die Übertragung selbst – es ist der Sendebericht. Ein Fax-Sendebericht enthält Datum, Uhrzeit, Empfängernummer, Seitenzahl und Übertragungsstatus. Das reicht aus, um gegenüber einer Behörde oder einem Gericht zu belegen: "Dieses Dokument war am [Datum] um [Uhrzeit] bei Ihnen."

Eine E-Mail kann im Spam-Filter landen. Sie kann abgewiesen werden. Der Empfänger kann später behaupten, sie nie erhalten zu haben. Bei einem erfolgreichen Fax-Sendebericht gibt es diesen Spielraum nicht.

Das klingt nach einem Detail. Für jemanden, der eine Kündigung fristgerecht nachweisen muss oder einen Einspruch gegen einen Steuerbescheid innerhalb von vier Wochen eingelegt haben muss, ist es kein Detail – es ist der Unterschied zwischen Erfolg und Verlust.

Was das für die Menschen bedeutet, die mich kontaktieren

Die häufigste Situation: Jemand muss heute noch ein Fax an eine Behörde schicken. Kein Faxgerät, keine Zeit, keine Lust, sich durch Registrierungsformulare zu kämpfen. In solchen Momenten kommt es auf Geschwindigkeit und Verlässlichkeit an.

Ich höre nach dem Versand oft: "Das war einfacher als ich dachte." Das freut mich jedes Mal. Weil es zeigt, dass das Problem nicht das Fax an sich war – sondern die fehlende Infrastruktur, um es unkompliziert zu nutzen.

Was gut funktionierende Bewertungen zeigen

Kunden beschreiben SofortFax in Bewertungen als unkompliziert, schnell und zuverlässig. Besonders in Stresssituationen – kurz vor Fristablauf, ohne eigenes Faxgerät, ohne Vorerfahrung – berichten Nutzer, dass der Sendeprozess in wenigen Minuten abgeschlossen war. Das ist der Maßstab, an dem ich mich messe.

Fax in Österreich: Dieselbe Realität, andere Behörden

🇦🇹 Fax nach Österreich – 2026 genauso relevant

Auch österreichische Behörden setzen stark auf das Fax. Das AMS (Arbeitsmarktservice), die ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse), das Finanzamt Österreich (bmf.gv.at), Bezirkshauptmannschaften (BH) und die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) sind alle per Fax erreichbar. Wer in Wien, Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck mit Behörden kommuniziert, kommt um das Fax nach wie vor nicht herum.

Österreichische Faxnummern beginnen mit +43. Mit SofortFax sende ich nach Österreich ohne Auslandsaufschlag – zum selben Tarif wie innerhalb Deutschlands.

Die Kurzantwort auf "Warum faxen wir noch?"

Weil das Rechtssystem und die Verwaltungsinfrastruktur sich langsamer ändern als Technologietrends. Weil der Sendebericht eines Faxes rechtlich anerkannt ist, eine unverschlüsselte E-Mail dagegen nicht. Weil Millionen von Menschen täglich mit Behörden kommunizieren, die kein ELSTER, kein De-Mail und keine qualifizierte elektronische Signatur verlangen – sondern eine Faxnummer angeben.

Das Fax ist nicht rückständig. Es füllt eine Lücke, die digitale Alternativen in der deutschen und österreichischen Verwaltungsrealität noch nicht geschlossen haben. Solange diese Lücke besteht, wird das Fax gebraucht.

Häufige Fragen

Warum faxen Behörden in Deutschland noch 2026?
Fax gilt in Deutschland rechtlich als sicher und gleichwertig mit der schriftlichen Form. Für Einsprüche, Kündigungen und Anträge mit gesetzlichen Fristen ist der Fax-Sendebericht ein anerkannter Nachweis – E-Mail ist das in vielen Kontexten nicht. Hinzu kommen veraltete IT-Infrastrukturen in Behörden, die keine sichere E-Mail-Anbindung bieten.
Ist das Fax wirklich nicht tot?
Nein. Laut einer Bitkom-Studie nutzen 77 % der deutschen Unternehmen noch regelmäßig das Fax. In Branchen wie Medizin, Recht und öffentlicher Verwaltung ist der Anteil noch höher. Das Fax stirbt nicht – es zieht sich aus dem Alltag zurück, bleibt aber im professionellen Bereich unverzichtbar.
Warum bevorzugen Behörden und Gerichte das Fax gegenüber E-Mail?
Das Fax erzeugt automatisch einen Sendebericht mit Zeitstempel, der als Nachweis für die fristgerechte Einreichung anerkannt wird. E-Mails können abgewiesen, im Spam-Filter landen oder technisch scheitern – ohne dass der Absender es bemerkt. Das Fax ist im deutschen Verwaltungs- und Zivilrecht seit Jahrzehnten etabliert.
Kann ich aus Österreich faxen, wenn ich keine deutsche Behörde habe?
Ja. Österreichische Behörden – AMS, ÖGK, Finanzamt Österreich (bmf.gv.at), Bezirkshauptmannschaften (BH) – nutzen Fax genauso intensiv wie deutsche. Mit SofortFax kann ich von überall aus an österreichische Nummern (+43) faxen, ohne Anmeldung und ohne Auslandsaufschlag zum Deutschland-Tarif.
Wie kann ich ein Fax senden, ohne ein Faxgerät zu haben?
Über einen Online-Faxdienst wie SofortFax. Dokument als PDF oder Word-Datei hochladen, Faxnummer eingeben, senden. Das Fax wird digital übertragen – du bekommst einen Sendebericht per E-Mail. Kein Gerät, kein Abo, keine Anmeldung erforderlich.

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