Ein Faxgerät hat heute kaum noch jemand zu Hause. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Behörden, Krankenkassen, Arbeitgeber oder Gerichte Dokumente per Fax verlangen. Wer kein Faxgerät hat und auch keines kaufen möchte, hat drei gute Optionen – mit deutlich unterschiedlichem Aufwand.
💡 Kurzüberblick: Fax ohne Faxgerät geht per Fritz!Box (wenn vorhanden), per E-Mail-to-Fax oder am einfachsten über einen Online-Faxdienst direkt im Browser.
Weg 1: Fax über die Fritz!Box senden
Wer eine AVM Fritz!Box als Heimrouter hat, kann in vielen Modellen die eingebaute Faxfunktion nutzen. Die Fritz!Box übernimmt dabei die Rolle des Faxgeräts – der PC sendet das Dokument an den Router, der es über die Telefonleitung weiterleitet.
Voraussetzungen
- Fritz!Box mit Faxfunktion (nicht alle Modelle)
- Aktiver Telefonanschluss (Festnetz oder VoIP)
- Fritz!Fax-Software auf dem PC oder Faxdruck über das Netzwerk
Einschränkungen
Seit viele Anbieter auf reines VoIP umgestellt haben, kommt es beim Faxen über die Fritz!Box häufig zu Verbindungsproblemen. Faxen über VoIP-Leitungen ist technisch deutlich fehleranfälliger als über analoge Anschlüsse. Zudem brauchst du die Fritz!Fax-Einrichtung – das ist für viele Nutzer ein extra Aufwand.
Weg 2: Fax per E-Mail senden (E-Mail-to-Fax)
Einige Anbieter ermöglichen es, ein Fax über eine spezielle E-Mail-Adresse zu schicken: Du schreibst eine E-Mail an eine Adresse wie faxnummer@dienst.de und hängst dein Dokument als Anhang dran. Der Dienst wandelt die E-Mail dann in ein Fax um.
Voraussetzungen
- Konto bei einem E-Mail-to-Fax-Dienst
- Dokument als PDF, TIFF oder Word-Datei
Einschränkungen
Die meisten E-Mail-to-Fax-Dienste verlangen ein monatliches Abo – auch wenn du Faxe nur selten schickst. Außerdem erhältst du die Sendebestätigung oft nur im selben E-Mail-Thread, was die Übersicht erschwert.
Weg 3: Online-Faxdienst direkt im Browser
Der unkomplizierteste Weg ist ein Online-Faxdienst wie sofortfax.de. Du öffnest die Website im Browser, lädst dein PDF hoch, gibst die Faxnummer ein und bezahlst einmalig – kein Abo, keine Einrichtung, kein Gerät.
Ablauf in wenigen Minuten
- Dokument als PDF vorbereiten
- sofortfax.de im Browser aufrufen
- PDF hochladen und Faxnummer eingeben
- Einmalig bezahlen
- Sendebestätigung per E-Mail erhalten
Kein Login, kein Vertrag. Du zahlst nur dann, wenn du tatsächlich ein Fax schickst. Die Sendebestätigung per E-Mail dient gleichzeitig als Nachweis – wichtig bei Fristen oder Behördenvorgängen.
| Methode | Einrichtung | Abo nötig? | Zuverlässigkeit |
|---|---|---|---|
| Fritz!Box-Fax | Mittel (Router-Konfig) | ❌ Nein | ⚠️ VoIP-abhängig |
| E-Mail-to-Fax | Gering (Konto anlegen) | ✅ Meist ja | ✅ Gut |
| Online-Fax (sofortfax.de) | Keine | ❌ Nein | ✅ Sehr gut |
Welche Methode ist die richtige für mich?
Wenn du regelmäßig Faxe brauchst und eine Fritz!Box mit stabilem Festnetzanschluss hast, ist der Router-Weg eine kosteneffiziente Dauerlösung. Für gelegentlichen Faxversand – einmal im Monat oder seltener – ist ein Online-Faxdienst ohne Abo die cleverere Wahl: Du zahlst nur für das, was du wirklich nutzt, und musst nichts einrichten.
Jetzt Fax schicken – ohne Faxgerät
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Fazit
Fax ohne Faxgerät schicken ist heute problemlos möglich. Die drei gängigsten Wege – Fritz!Box, E-Mail-to-Fax und Online-Faxdienst – haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Wer schnell und unkompliziert ein einzelnes Fax losschicken will, fährt mit einem Online-Dienst am besten: keine Einrichtung, kein Abo, und der Nachweis ist direkt im Postfach.