Ob Umzug, zu langsames Internet oder ein besseres Angebot: Irgendwann soll der alte Internetvertrag weg. Die gute Nachricht: Die Regeln sind klarer als früher, und Sie sitzen nach der Mindestlaufzeit nicht mehr lange fest. Mit einem Fax kündigen Sie schnell und haben einen Beleg über die Übermittlung.
💡 Kurz zusammengefasst: Nach der Mindestlaufzeit gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat. Bei einem Umzug an einen Ort, an dem der Anbieter die Leistung nicht anbieten kann, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Ein Fax reicht als Kündigung in der Regel aus.
Kündigungsfristen im Überblick
- Während der Mindestlaufzeit (höchstens 24 Monate): Kündigung zum Ende der Laufzeit. Den nötigen Vorlauf nennt Ihr Vertrag.
- Nach der Mindestlaufzeit: jederzeit mit einer Frist von einem Monat.
- Bei Umzug: Kann der Anbieter am neuen Wohnort die vereinbarte Leistung nicht erbringen, dürfen Sie mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Umzug: erst fragen, dann kündigen
Ein Umzug allein beendet den Vertrag nicht. Der Anbieter muss Ihnen die Leistung zunächst am neuen Wohnort anbieten, wenn er das dort kann. Nur wenn das nicht möglich ist, greift das Sonderkündigungsrecht. Fragen Sie deshalb beim Anbieter nach, ob die neue Adresse versorgt werden kann, und kündigen Sie mit Verweis auf den Umzug, wenn er verneint. Legen Sie der Kündigung eine Meldebestätigung oder einen Mietvertrag für die neue Wohnung bei, wenn der Anbieter einen Nachweis verlangt.
Internet zu langsam?
Liegt die tatsächliche Geschwindigkeit dauerhaft deutlich unter dem, was im Vertrag steht, haben Sie Rechte: Sie können den Preis mindern oder außerordentlich kündigen. Als Nachweis dient eine Messung mit dem offiziellen Messtool der Bundesnetzagentur, das ein festes Messprotokoll vorgibt. Ihre Messprotokolle können Sie der Kündigung als Anlage beifügen.
Mustertext: Kündigung Internetvertrag
Anbieterwechsel ohne Lücke
Wenn Sie zu einem neuen Anbieter wechseln und Ihre Festnetznummer behalten möchten, kümmert sich häufig der neue Anbieter um den Wechsel und die Kündigung beim alten. Fragen Sie vorher, ob Sie selbst kündigen sollen. Kündigen Sie selbst und zu früh, kann eine Versorgungslücke entstehen.
So faxen Sie die Kündigung
- Faxnummer des Anbieters nehmen – aus Vertrag, Rechnung oder Impressum.
- Kündigung ausfüllen, unterschreiben, als PDF speichern – oder fotografieren.
- Mit SofortFax senden – Sie brauchen dafür kein eigenes Internet zu Hause: Das Handy mit mobilen Daten reicht.
- Belege aufbewahren – Sendebericht, Bestätigung und Rückgabebeleg für den Router.
Die Kündigung muss nicht bei null anfangen. Handy- und Internetvertrag kündigen: Schreiben ausfüllen und direkt faxen
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Checkliste nach der Kündigung
- Kündigungsbestätigung mit Vertragsende erhalten?
- Router und weitere Mietgeräte zurückgeschickt, Versandbeleg aufgehoben?
- Letzte Rechnung geprüft, keine Gebühren nach Vertragsende?
- Lastschriftmandat nach der Schlussrechnung im Blick behalten?
Häufige Fragen zur Kündigung des Internetvertrags
Kann ich meinen Internetvertrag per Fax kündigen?
Ja. Eine Kündigung in Textform reicht in der Regel aus, und ein Fax erfüllt die Textform. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung.
Habe ich bei einem Umzug ein Sonderkündigungsrecht?
Ja, wenn der Anbieter die vereinbarte Leistung am neuen Wohnort nicht erbringen kann. Dann gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat.
Welche Frist gilt nach der Mindestlaufzeit?
Ein Monat. Danach können Sie jederzeit kündigen.
Was mache ich mit dem Router?
Gemietete Geräte müssen Sie in der Regel zurückgeben. Fragen Sie im Kündigungsschreiben nach dem Rückgabeweg und heben Sie den Versandbeleg auf.
Fazit
Nach der Mindestlaufzeit sind Sie mit einem Monat Frist raus, bei einem Umzug ohne Versorgung am neuen Ort ebenfalls. Ein Fax mit Kundennummer und Unterschrift reicht, der Sendebericht dokumentiert den Versand. SofortFax funktioniert auch über mobile Daten, falls der Anschluss schon abgeschaltet ist.