Warum Anwaltskanzleien noch faxen müssen
beA – das besondere elektronische Anwaltspostfach – ist für die Kommunikation zwischen Anwälten und Gerichten ein echter Fortschritt. Aber es deckt längst nicht alles ab.
- Amtsgerichte, Landgerichte und OLGs akzeptieren beA – aber nur von zugelassenen Rechtsanwälten.
- Mandanten, Gegner ohne Anwalt, Behörden wie Finanzämter und Ausländerbehörden haben kein beA.
- Fax ist bei vielen Gerichten noch das sicherste Medium für fristwahrende Eingaben.
- Das OLG Frankfurt hatte 2023 vorübergehend Fax-Beschränkungen – die meisten Gerichte setzen aber weiter auf Fax parallel zu beA.
- Konkret: Strafanzeigen, Vollstreckungsaufträge, Anträge bei nicht-juristischen Stellen landen häufig noch per Fax.
Kurzum: Wer Mandate führt, kommt am Fax noch nicht vorbei. Die Frage ist nur, wie man es schickt – nicht ob.
Das Faxgerät in der Kanzlei – ein teures Relikt
Viele Kanzleien halten ihr Faxgerät noch aus Gewohnheit. Was das wirklich kostet, rechnet kaum jemand durch.
- Wartungsverträge kosten 200 bis 500 Euro pro Jahr.
- Toner, Papier, Reparaturen dazugerechnet: schnell 800 Euro im Jahr.
- Für kleinere Kanzleien und Einzelanwälte rechnet sich das schlicht nicht.
- Homeoffice und Zweigstellen: Fax aus der Ferne war nie praktisch – und ist es heute noch weniger.
Die Alternative: Kein Gerät. Nur Browser und PDF. Sofortfax.de funktioniert auf jedem Laptop, Tablet oder PC – ohne Installation, ohne Kabel, ohne Wartungsvertrag.
Sendebericht – in Fristsachen kein Luxus
Frist 23:59 Uhr. Das kennt jeder Anwalt. Und wer in der Nacht ein Fax schickt, möchte hinterher wissen: Ist es angekommen?
sofortfax.de liefert nach dem Versand automatisch einen Sendebericht per E-Mail. Dieser enthält:
- Datum und Uhrzeit der Übermittlung
- Empfängernummer (Faxnummer des Gerichts oder der Behörde)
- Seitenzahl des gesendeten Dokuments
- Ergebnis der Übermittlung (Erfolg oder Fehler)
Den Bericht als PDF speichern, in die Akte legen – fertig. Falls der Empfänger behauptet, nichts erhalten zu haben, haben Sie schwarz auf weiß, dass die Übermittlung erfolgreich war.
Tipp für Fristsachen: Senden Sie fristwahrende Schriftsätze immer mit ausreichend Zeitpuffer. Der Sendebericht belegt die Uhrzeit der Übermittlung – nicht den Eingang beim Empfänger. Bei echten Fristen gibt es keinen Spielraum für technische Probleme auf Seiten des Empfängers.
So funktioniert das in der Praxis
Kein langer Einrichtungsprozess. Kein Account. Keine Lernkurve.
- Schritt 1: Schriftsatz als PDF vorbereiten – wie immer.
- Schritt 2: sofortfax.de im Browser aufrufen (kein Account nötig).
- Schritt 3: PDF hochladen, Faxnummer des Gerichts oder der Behörde eingeben.
- Schritt 4: Bezahlen – ab 2,49 Euro, einmalig, keine Monatsgebühr.
- Schritt 5: Sendebericht per E-Mail erhalten und in die Akte legen.
Das war es. Kein Toner, kein Papierstau, kein Wartungsvertrag.
Typische Faxempfänger in Kanzleien
| Empfänger | Warum Fax | beA ausreichend? |
|---|---|---|
| Amtsgerichte (DE) | Fristwahrung, Eingaben | Nur für zugelassene Anwälte |
| Staatsanwaltschaften | Strafanzeigen, Anträge | Nein |
| Finanzämter | Einsprüche, Stellungnahmen | Nein |
| Gegner ohne Anwalt | Direktkontakt, Schriftverkehr | Nein |
| Ausländerbehörden | Unterlagen, Anträge | Nein |
| Gerichtsvollzieher | Vollstreckungsaufträge | Nein |
DSGVO und Anwaltspflichten
In einer Kanzlei werden täglich sensible Mandantendaten verarbeitet. Wer ein Online-Faxdienst nutzt, muss wissen: Was passiert mit dem Dokument?
- sofortfax.de verarbeitet Dokumente DSGVO-konform.
- Keine dauerhafte Speicherung der übermittelten Dokumente.
- Für Kanzleien, die mit sensiblen Mandantendaten arbeiten: Das ist der entscheidende Punkt.
Für Mandate mit besonders schutzwürdigen Daten – Strafrecht, Familienrecht, Insolvenzrecht – ist das keine Selbstverständlichkeit, aber bei sofortfax.de kein Problem.
Kanzleien in Österreich – was gilt dort?
- Österreichische Gerichte haben eigene Faxnummern: Oberlandesgericht Wien, Landesgericht Graz und alle anderen.
- beA gibt es in Österreich nicht. Österreichische Anwälte nutzen den ERV (Elektronischer Rechtsverkehr).
- ERV deckt nicht alles ab: Behörden außerhalb der Justiz, Mandanten und Gegner faxen weiter.
- Faxnummern der österreichischen Gerichte: auf ris.bka.gv.at oder direkt auf den Gerichts-Websites.
- sofortfax.de sendet an alle österreichischen +43 Nummern.
- Vorwahlen: Wien +43 1, Graz +43 316, Linz +43 732, Innsbruck +43 512.
Jetzt Fax aus der Kanzlei senden
PDF hochladen, Faxnummer des Gerichts eingeben, Sendebericht erhalten. Kein Account, kein Abo – nur wenn Sie faxen.
Fax jetzt senden →Fazit
Wer in einer Kanzlei oder als Anwalt arbeitet, kommt am Fax noch nicht vorbei. Gerichte, Behörden, Gegner ohne beA – sie alle setzen es weiterhin ein. Ein eigenes Faxgerät braucht man dafür nicht mehr.
sofortfax.de funktioniert aus dem Browser, liefert einen Sendebericht und kostet nichts, wenn man es nicht braucht. Für Kanzleien, die nur gelegentlich faxen, ist das die ehrlichste Lösung auf dem Markt.